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Conan der Barbar

Kurzer Nachtrag zu Gestern.

Ich wurde freundlicherweise darauf hingewiesen, dass sich in dem Beitrag von gestern einige Rechtschreibfehler tummeln. Ich bitte das zu entschuldigen, es war schon spät und nach DEM Film musste ich auch erstmal ein bis zwei Bier trinken

 

Nach dem Film, den ich heute näher betrachte, hätte ich eigentlich einen Eimer Korn gebraucht. Es geht um "Conan der Barbar". Das Remake zum gleichnamigen Cultstreifen aus den Achzigern ist vor kurzem in den Kinos angelaufen.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt! 

Der junge Conan wächst in Hyboria auf, einem rauen Land in dem immernoch das Gesetz des Stärkeren gilt. Geboren wird er auf dem Schlachtfeld... und zwar im wörtlichen Sinne. Als seine Mutter bei einem Kampf tödlich verwundet wird, bittet sie ihren Mann, gespielt von Ron Perlman, ihr das Baby aus dem Leib zu schneiden.

 

Jahre später wird das Dorf Conans, der mittlerweile ein kleiner Junge ist, von Banditen überfallen. Deren Anführer, Khalar Zym, ist auf der Suche nach einer Krone von unglaublicher Macht. Bei diesem Überfall wird Conans Vater von dem Bösewicht getötet, er selbst jedoch verschont. Darauf schwört der Junge blutige Rache und begibt sich auf seine Reise durch die Welt, welche ihn Jahre später wieder in seine Heimat führt. Zym ist mittlerweile König und kurz davor, seine verstorbene Frau wiederzuerwecken.

Das gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.

 

Das klingt jetzt ziemlich flach, aber genau das ist es auch! Wer das Original kennt, den kann das nicht wirklich verwundern, aber im Gegensatz zu Arnold Schwarzeneggers Variante des Films ist die Neuauflage eine wahre Unverschämtheit!

Die Handlung lässt sich nur mit viel gutem Willen als solche bezeichnen. Ganze Szenen wirken, als hätte man sie nur eingebracht um die Dialoge durch mehr Action weiter auseinander zu ziehen. Ganz großartig, eine Szene in Zyms Festung, in der Conan gegen einen Kraken kämpfen muss. Der Bösewicht schickt massenhaft Statistenrothemden in den Kampf, deren einzige Aufgabe es zu sein scheint, vom Kraken gefressen zu werden um Conan das Überleben zu sichern!

Jetzt kann man ja sagen:"Das muss so, das ist ein guter Actionfilm!" Mag sein, aber was Conan inhaltlich schon nicht hält, das macht er handwerklich nicht besser.

Regisseur Marcus Nispel kommt eigentlich aus der Musikvideobranche; und genau da hätte er meiner Meinung nach auch bleiben sollen. Conan ist einfach amateurhaft.

Ständig springen einem die Anschlussfehler förmlich ins Auge, und das nicht nur beim geübten Zuschauer.  Ob völlig abstruse Tag- Nachtwechsel innerhalb EINER Szene oder Ortswechsel, die so völlig unrealistisch und nicht nachvollziehbar sind; hier kommt so ziemlich alles einmal vor.

Es wirkt, als hätte der gute Mann bedauerlicherweise kein Auge für Details.

Einziger Lichtblick bei diesem knapp 2stündigen Lebensraub sind Ron Perlman und Jason Momoa. Man fragt sich zwar, was die beiden wohl getrieben haben mag, sich für diesen Schund herzugeben, aber manchmal muss man als Schauspieler auch einfach Geld verdienen.

 

Mein Fazit:

 

Den Film muss wirklich NIEMAND sehen! Wenn schon, dann doch lieber das Original mit Action-Arni.

15.9.11 23:46
 


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